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Die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes

 

Das Deutsche Rote Kreuz bekannte sich in einer Satzung von 1970 eindeutig zu seinen Aufgaben als Wohlfahrtsverband.

Ausdrücklich wurde der Bereich der Jugendhilfe als Verbandsaufgabe in der Satzung aufgenommen.

Das Rote Kreuz handelt dabei nach seinen 7 Grundsätzen:

 

1.     Menschlichkeit

2.     Unparteilichkeit

3.     Neutralität

4.     Unabhängigkei

5.     Freiwilligkeit

6.     Einheit

7.     Universalität

Die Rot-Kreuz-Gundsätze lassen sich übertragen auf

Haltung zum Kind

Inhaltliche, pädagogische Arbeit

Zusammenarbeit im Erzieherteam

Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Die Werte, die sich aus diesen DRK-Grundsätzen ableiten lassen, begründen die Ziele für die pädagogische Arbeit.

Im Anschluss wollen wir die 7 Grundsätze für unsere pädagogische Arbeit kurz erläutern.

 

 

MENSCHLICHKEIT

Dieser Grundsatz steht als wichtigstes Ziel an erster Stelle unserer pädagogischen Arbeit. Das Kind ist als eigenständige Persönlichkeit mit all seinen Fähigkeiten zu achten. Seine Entwicklungsschritte werden von uns Erzieherinnen begleitet. Unsere Aufgabe ist es, ihnen dafür Raum und Sicherheit zu geben, ihnen Erfahrungsräume zu öffnen.

Innerhalb der Gruppe wird den Kindern die Möglichkeit gegeben,

„Menschlichkeit“ in der Beziehung mit Anderen zu lernen, Achtung und

Verständnis für Andere aufzubringen.

 

UNPARTEILICHKEIT

Unsere wichtigste Aufgabe ist, Prozesse des unparteilichen Miteinanders und Zusammenlebens zu gestalten.

Unsere Arbeit ist von Unterschieden geprägt (Nationalität, Staatsangehörigkeit, Religion, soziale Stellung, aus individuellen körperlichen und/ oder geistigen Eigenarten, Fähigkeiten des Kindes).

Das friedfertige Zusammenleben unterschiedlicher Menschen ist somit ein besonderes Ziel in unserer Arbeit.

 

NEUTRALITÄT

Der Grundsatz der Neutralität steht in engem Zusammenhang mit dem Grundsatz der Unparteilichkeit. Die Übernahme einer - im positiven Sinne –

zurückhaltenden Rolle, macht es uns möglich, Vertrauen zu bilden, Konflikte zu erarbeiten, Gruppenprozesse zu beobachten und zu begleiten.

„Neutralität“ wird als innere Haltung verstanden und gelebt.

 

UNABHÄNGIGKEIT

Das Rote Kreuz ist unabhängig. Für den Kindergarten bedeutet dies: Wir müssen, im Rahmen der Gesetze und Richtlinien unseres Landes, das Maß an Eigenständigkeit bewahren. Dies gestattet uns, jederzeit nach den Grundsätzen des Roten Kreuzes Erziehungs- und Bildungsarbeit zu leisten.

 

FREIWILLIGKEIT

Das Zusammenspiel von Menschlichkeit und der Freiwilligkeit zeigt an: Kinder lernen, aus freiem Willen heraus sich für Andere und mit Anderen für ihre Interessen einzusetzen.

 

EINHEIT

Einheit bedeutet keinesfalls „Gleichmacherei“, sondern die Schaffung eines Rahmens für die persönliche Entfaltung in dem man sich wohl fühlt.

Einheit bedeutet für uns ein konstruktives Miteinander.

UNIVERSALITÄT

Für uns bedeutet Universalität, sich für die Lebensbedingungen anderer Menschen, Kulturen und Gesellschaften zu interessieren und ihnen mit Offenheit und Hilfsbereitschaft zu begegnen.

 

 

Aus diesen Interpretationen der „Rot-Kreuz-Grundsätze“ ergeben sich vielfältige pädagogische Orientierungsfelder, nach denen die Fachkräfte täglich arbeiten.

 

Die Grundsätze und ihre Bedeutung für den DRK Kindergarten "Sternschnuppe" >>> PDF-Dokument

 

 

 

 

 

 

 

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